VUCASUPPORT®

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Transparenz und Klarheit stehen im Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit. Die folgenden Bedingungen regeln die Nutzung unserer digitalen Produkte, Online-Schulungen, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen.

VUCASUPPORT UG (haftungsbeschränkt)

Reineckestraße 19, 22761 Hamburg | HRB 194166 (Amtsgericht Hamburg)
Stand: 08.01.2026

1. Geltungsbereich, Unternehmerstatus, Begriffsdefinitionen

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der VUCASUPPORT UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „VUCASUPPORT“ oder „wir“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) über den Erwerb und die Nutzung von digitalen Produkten, Online-Schulungen, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen (zusammen „Leistungen“).

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, dass er Unternehmer ist und den Vertrag zu gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Zwecken abschließt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(4) Begriffsdefinitionen: „Digitale Inhalte“ sind insbesondere PDFs, Videos, Tools, Assessments, Vorlagen, Berichte und sonstige digital bereitgestellte Materialien. „Plattform“ ist eine von uns eingesetzte Online-Umgebung (z. B. Kurs- oder Downloadplattform), über die digitale Inhalte bereitgestellt werden.

(5) Diese AGB gelten auch für künftige Geschäfte mit demselben Kunden, ohne dass wir erneut auf sie hinweisen müssen (Rahmenwirkung im B2B-Verkehr).

2. Leistungsumfang, Leistungsänderungen, Einsatz von Dritten

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf unserer Website, im Webshop oder aus einem individuellen Angebot/Vertrag.

(2) Soweit nicht ausdrücklich als „Werkleistung“ vereinbart, schulden wir im Zweifel eine Dienstleistung; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder ein konkretes Ergebnis wird nicht geschuldet.

(3) Wir sind berechtigt, uns zur Leistungserbringung geeigneter Dritter (Subunternehmer) zu bedienen.

(4) Wir dürfen Leistungen weiterentwickeln oder in zumutbarem Umfang ändern, sofern der Vertragszweck hierdurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(5) Inhalte können ganz oder teilweise unter Verwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) erstellt oder optimiert worden sein. Dies stellt für sich genommen keinen Mangel dar.

(6) Soweit wir eine Plattform bereitstellen (SaaS), ergibt sich die vereinbarte Verfügbarkeit und ein etwaiger Supportumfang aus dem Angebot bzw. dem Einzelvertrag.

3. Vertragsschluss, Vertragstext, Vertragssprache

(1) Die Darstellung unserer Leistungen stellt kein verbindliches Angebot dar. Mit der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.

(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung durch Bestellbestätigung annehmen oder die Leistung bereitstellen.

(3) Vertragssprache ist Deutsch.

(4) Wir speichern den Vertragstext nicht dauerhaft in einer für den Kunden zugänglichen Form. Bestelldaten und diese AGB werden dem Kunden per E-Mail übermittelt oder sind im Kundenkonto abrufbar.

(5) Der Kunde kann Eingabefehler im Bestellprozess vor Absenden der Bestellung mittels der üblichen Korrekturhilfen (z. B. Browser-Zurück, Editierfelder) berichtigen.

4. Preise, Zahlung, Verzug

(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, sind Zahlungen ohne Abzug sofort nach Vertragsschluss fällig. Akzeptierte Zahlungsarten ergeben sich aus dem Webshop bzw. Angebot.

(3) Gerät der Kunde in Verzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu verlangen sowie den Zugang zu digitalen Leistungen bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.

(4) Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind; bei Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis bleibt das gesetzliche Zurückbehaltungsrecht unberührt.

(5) Bei Zahlung per Rechnung ist die Rechnung innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum fällig.

(6) Ratenzahlung/Abonnement: Bei vereinbarter Ratenzahlung oder laufender Vergütung werden alle Teilbeträge entsprechend dem Zahlungsplan fällig. Bei Zahlungsverzug können wir die gesamte Restforderung sofort fällig stellen (soweit rechtlich zulässig).

5. Bereitstellung, Termine, Reisekosten, Benutzerkonto

(1) Digitale Inhalte werden nach Zahlungseingang per Downloadlink, per E-Mail oder über eine Plattform bereitgestellt. Ein Anspruch auf Bereitstellung in einem bestimmten Dateiformat besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.

(2) Für Online-Schulungen oder Beratungsleistungen gelten die im Angebot vereinbarten Termine. Terminverschiebungen aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) sind zulässig; wir stimmen einen Ersatztermin mit dem Kunden ab.

(3) Reisekosten: Soweit Vor-Ort-Leistungen vereinbart sind, werden Reise- und Übernachtungskosten nach vorheriger Abstimmung zusätzlich berechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(4) Benutzerkonto/Zugangsdaten: Soweit ein Kundenkonto erforderlich ist, hat der Kunde Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde haftet für Handlungen, die über sein Konto erfolgen, soweit er dies zu vertreten hat.

(5) Wartungsfenster/Verfügbarkeit: Geplante Wartungsarbeiten können zu vorübergehenden Einschränkungen führen. Wartungen erfolgen nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten; über planbare Wartungen informieren wir rechtzeitig.

(6) Abnahme: Soweit ausdrücklich Werkleistungen (z. B. individualisierte Reports/Deliverables) vereinbart sind, kann eine Abnahme nach Maßgabe des Einzelvertrags erfolgen; andernfalls gelten Leistungen mit Bereitstellung als erbracht.

6. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt sicher, dass die in seiner Sphäre liegenden Voraussetzungen für die vertragsgemäße Nutzung vorliegen (insbesondere geeignete Hard- und Software, Internetzugang, Browser).

(2) Der Kunde stellt die zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Ansprechpartner rechtzeitig bereit und wirkt in angemessenem Umfang mit (z. B. Freigaben, Terminabstimmungen).

(3) Störungen, Fehler oder Mängel sind uns unverzüglich in Textform zu melden und so zu beschreiben, dass eine Analyse möglich ist.

(4) Der Kunde sichert eigene Daten in angemessenen Intervallen. Wir haften für Datenverlust nur im Rahmen der Haftungsregelungen dieser AGB.

7. Nutzungsrechte, Urheberrechte, Schutzrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den bereitgestellten digitalen Inhalten ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang.

(2) Die Nutzung ist auf interne Zwecke des Kunden beschränkt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung oder Bearbeitung über den vertraglich vorgesehenen Rahmen hinaus ist ohne unsere vorherige Zustimmung in Textform untersagt.

(3) Alle Rechte, insbesondere Urheber-, Marken- und sonstige Schutzrechte, verbleiben bei uns oder den jeweiligen Rechteinhabern.

(4) Kein Quellcode: Soweit Software bereitgestellt wird, besteht kein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes.

(5) Referenznennung: Wir dürfen den Kunden als Referenz (Name/Logo) nennen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.

(6) Anonymisierte Auswertungen: Wir dürfen Ergebnisse in anonymisierter/aggregierter Form für interne Qualitätszwecke und Methodik-Weiterentwicklung verwenden, sofern keine Rückschlüsse auf den Kunden oder einzelne Personen möglich sind.

8. Pflichten bei bereitgestellten Inhalten/Daten, Freistellung

(1) Stellt der Kunde Inhalte, Daten oder Materialien zur Verfügung (z. B. für Assessments oder Auswertungen), gewährleistet er, dass er hierzu berechtigt ist und Rechte Dritter nicht verletzt.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass keine rechtswidrigen, diskriminierenden, jugendgefährdenden, gewaltverherrlichenden oder sonst unzulässigen Inhalte übermittelt oder im Rahmen einer Plattformnutzung eingestellt werden.

(3) Der Kunde stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer schuldhaften Verletzung der vorstehenden Pflichten gegen uns geltend gemacht werden; dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.

(4) Personenbezogene Daten: Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter übermittelt, stellt er die datenschutzrechtliche Zulässigkeit sicher. Soweit erforderlich, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO).

9. Gewährleistung, Mängelanzeige, Verjährung

(1) Für digitale Produkte und Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach Kenntnis in Textform anzuzeigen. Unterbleibt die Anzeige, sind Mängelrechte ausgeschlossen, soweit dies rechtlich zulässig ist.

(3) Wir leisten Nacherfüllung nach unserer Wahl durch Mangelbeseitigung oder Ersatzbereitstellung.

(4) Mängelansprüche verjähren innerhalb von zwölf Monaten ab Bereitstellung der Leistung; dies gilt nicht bei Vorsatz, Arglist oder bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(5) Unentgeltliche Leistungen: Soweit wir Leistungen unentgeltlich erbringen, haften wir nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(6) Rechtsmängel: Wir gewährleisten, dass der vertragsgemäßen Nutzung der von uns bereitgestellten Inhalte in Deutschland keine Rechte Dritter entgegenstehen. Bei Inanspruchnahme durch Dritte gelten die Mitwirkungspflichten des Kunden und unsere Nacherfüllungsrechte entsprechend.

10. Haftung

(1) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder nicht erzielte Einsparungen ist ausgeschlossen, soweit rechtlich zulässig.

(5) Wir übernehmen keine Garantie für einen wirtschaftlichen oder unternehmerischen Erfolg durch die Nutzung der Leistungen. Entscheidungen, die der Kunde auf Basis von Analysen, Empfehlungen oder KI-gestützten Inhalten trifft, erfolgen in eigener Verantwortung.

(6) Haftungshöchstbetrag: Soweit rechtlich zulässig, ist die Haftung insgesamt auf die Vergütung begrenzt, die der Kunde für die betroffene Leistung in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlt hat.

(7) Datensicherung: Für Datenverlust haften wir nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer, dem Stand der Technik entsprechender Datensicherung durch den Kunden typischerweise entstanden wäre.

11. Vertragslaufzeit, Kündigung, Sperrung

(1) Laufzeit: Soweit Leistungen als laufende Nutzung (z. B. Abonnement, Plattformzugang) vereinbart sind, ergibt sich die Mindestlaufzeit aus dem Angebot. Der Vertrag verlängert sich jeweils um die vereinbarte Laufzeit, sofern er nicht mit einer Frist von 2 Wochen zum Laufzeitende gekündigt wird.

(2) Außerordentliche Kündigung: Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (z. B. erheblicher Zahlungsverzug, schwere Pflichtverletzung).

(3) Wir sind berechtigt, Zugänge zu digitalen Leistungen vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde trotz Mahnung in Verzug ist oder Leistungen vertragswidrig nutzt, soweit eine Sperrung erforderlich und verhältnismäßig ist.

(4) Nach vollständiger Zahlung bzw. Beseitigung der Pflichtverletzung wird der Zugang wieder freigeschaltet, sofern keine Kündigung erfolgt ist.

12. Widerrufsrecht und Stornierung

(1) Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht, da wir ausschließlich gegenüber Unternehmern tätig werden.

(2) Stornierung von Terminen: Für gebuchte Online-Schulungen/Workshops kann eine Stornierung bis 14 Tage vor Termin kostenfrei erfolgen; danach kann eine Stornopauschale von 50 % der vereinbarten Vergütung erhoben werden. Bei Nichterscheinen kann die volle Vergütung fällig werden. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

(3) Ersatzteilnehmer/ Umbuchung: Der Kunde kann jederzeit einen Ersatzteilnehmer benennen und einmalig kostenfrei auf einen Ersatztermin umbuchen, sofern organisatorisch möglich.

13. Vertraulichkeit

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, die ihnen im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nur für Vertragszwecke zu verwenden.

(2) Vertrauliche Informationen sind alle Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder nach den Umständen als vertraulich anzusehen sind, insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Strategien, nicht öffentliche Zahlen, personenbezogene Daten und Projektergebnisse.

(3) Die Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

(4) Konventionalstrafe: Bei schuldhafter Verletzung der Vertraulichkeit schuldet der verletzende Vertragspartner eine angemessene Vertragsstrafe; die Geltendmachung weitergehenden Schadensersatzes bleibt unberührt.

14. Datenschutz

(1) Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO.

(2) Details ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung auf der Website.

(3) Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO), bevor die Verarbeitung beginnt.

15. Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages einschließlich dieser Klausel bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

(2) Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit unserer vorherigen Zustimmung in Textform an Dritte abtreten; § 354a HGB bleibt unberührt.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(4) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Hamburg, sofern der Kunde Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

(5) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.